Eindrücke von den Jahresarbeiten

Herzlichen Dank an Axel Schliwa und Jürk Langer für die schönen Bilder!

Programm – Jahresarbeiten 2019

Die Jahresarbeiten der 12.Klasse sind ein herausragender Bestandteil des Abschlusses an der Freien Waldorfschule Wahlwies. Die Schüler/innen wählen ein persönliches Thema aus und beginnen mit der Recherche und Vertiefung. Langsam entwickeln sich eigene Gesichtspunkte und der „Rote Faden“ nimmt Gestalt an. So entsteht eine intensive Verbindung mit dem eigenen Thema.Die Arbeit beinhaltet einen theoretischen Teil, indem es um die sachlich – inhaltliche Erarbeitung des Themas geht. Darin soll der Schüler/innen das Thema umfassend ausbreiten, seine persönliche Sicht auf die Thematik darstellen und seinen Standpunkt entwickeln. In einem 2.Teil geht es um die praktische Beschäftigung mit seinem Thema. Er soll sich im praktisch- konkreten Tun mit dem Themenfeld verbinden. Dieser Teil kann sehr vielfältige Formen annehmen. Das wird in der Arbeit ausführlich dokumentiert. In einem fast halbstündigen Vortrag vor Publikum breitet der Schüler/innen das Thema, seine Erkenntnisse und Erfahrungen aus und gewährt so dem Publikum seine persönlichen Einblicke und Erfahrungen. Am künstlerischen Abend werden einige der praktischen Arbeiten vor vollem Saal zur Aufführung gebracht. Mit den Jahresarbeiten sollen die Schüler/innen in ihren Fähigkeiten und Interessen individuell gefördert werden. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Einzelnen. Obwohl es eine große Herausforderung für die Jugendlichen ist, sind die Ergebnisse und besonders das Jahresarbeiten-Wochenende ein Höhepunkt im Jahresverlauf der FWW.

Katrin Flegar,  Klassenbetreuerin

Zwölftklassfahrt nach Barcelona

Die 12. Klasse, begleitet von Axel Schliwa, unserem Kunstlehrer, Artur Göser und Katrin Flegar, den Klassenbetreuern, hatten sehr schöne, ereignisreiche Tage in Barcelona. Die Busfahrt über Nacht war gut zu bewältigen und etwas verknittert kamen wir in unseren echt netten „Amistat Beach Hostel“ in Barcelona an. Die Zimmer waren klein, die Bettenzahl groß… dennoch fanden alle ihr Plätzchen. Es war eine gemütliche und ruhige Unterkunft an einer kleinen Fußgängerstraße gelegen, in einem netten Viertel. Bis zum Meer und dem herrlichem Strand waren es gut 5min. Unser Programm war sehr reich und vielfältig an Eindrücken, jeder kam auf seine Kosten. Von den Magic Fountains über Miro, Picasso und Dali hin zum Jugendstil der Oper und des phantastischen Hospital de Sant Pau bis zur überwältigenden Sagrada Familia von A.Gaudi kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Wir bewegten uns souverän im Netz der Metrolinien und erliefen uns langsam einen Überblick über die verschiedenen Viertel der Stadt mit tollen Häusern, netten Läden und verlockenden Lokalen. Ein Trip mit den Mädels durch die Secondhand-Läden der Großstadt brachte reichliche Ausbeute. Im Hörsaal des Nationalmuseums lauschten wir wie Studenten den Referaten unsere Schüler zu Themen wie: Picasso und seine Frauen….!! Bei herrlichem Wetter, guter Laune und sommerlichen Temperaturen genossen wir das bunte, großstättische Leben der charmanten, einladenden Stadt am Meer – Barcelona.                                                                                                                            Katrin Flegar

Rückblick Schulküchenumbau

Schulküchenumbau – Baubrief Nr. 14

Liebe Schulgemeinschaft, liebe Freunde unserer Schule

in unserem 14. Baubrief wollen wir zum letzten Mal über die Entwicklungen in Sachen Schulküchenumbau informieren. Wir hoffen, dass wir mit diesen kleinen Baubriefen während der gesamten Bauzeit alle Höhen und Tiefen im Zuge des Schulküchenumbaus transparent und möglichst bunt darlegen konnten und sich die gesamte Schulgemeinschaft damit „im Boot“ gefühlt hat.

Eine Essenslandschaft für unseren Gastraum

Kurz vor dem Martinimarkt war es fertig und konnte rechtzeitig aufgehängt werden: das Kunstwerk von unserem ehemaligen Schüler Andrew Friedrich schmückt jetzt eine komplette Wand des neuen Gastraums. Das Bild ist 4,10 Meter breit und 1,35 Meter hoch und Andrew hat rund 300 Stunden daran in unserem Schulatelier gearbeitet.

Wir bedanken uns von Herzen bei Dir,  Andrew,  für dieses imposante Werk!

Die Kosten für dieses Kunstobjekt konnten zum Teil durch Spender und Sponsoren gedeckt werden. Vor allem die am Schulküchenumbau beteiligen Firmen haben uns hier unterstützt. Aktuell fehlen zur Finanzierung noch rund 800 Euro und wir freuen uns, wenn jemand Lust hat, dieses Projekt zu unterstützen (Kontakt: baukreis@waldorfschule-wahlwies.de).

Am 27. November wird die neue Schulküche im Rahmen eines kleinen Helferfestes eingeweiht. Unser Schulküchenteam bekocht an diesem Abend den Kreis der aktiv am Umbau beteiligten Menschen.

Herzlichen Dank an Stephanie Friedrich für die schönen Bilder!

Im November 2018                                                                                     Der Baukreis Schulküche

2018 – 40 Jahre Freie Waldorfschule Wahlwies

Vielen Dank an Cornelia Renner, Axel Schliwa,  Hans-Jürgen Chmielewski und Jürk Langer für die schönen Bilder

Unsere Festschrift zum Herunterladen

Link zu  Südkurier-Artikeln über das Jubiläum, über den Tangoabend mit dem Cuarteto Rotterdam und die Compagnie Pas De Deux

Programmflyer, die Angebote am Tag der offenen Tür sowie Links auf einen Südkurier-Artikel und einen Wochenblatt-Artikel im Vorfeld des Jubiläum-Wochenendes

 

 

Klassenspiel der 12. Klasse – Der Revisor

Danke an Martin Maier für die Bilder (www.martinmaier.com)

Link auf einen Südkurier-Artikel über das Klassenspiel

Zahlreiche Zuschauer hatten bei den vier Aufführungen vom 11. -14.  Juli viel zu lachen.
Gratulation von uns an die sehr guten schauspielerischen Leistungen und danke für die tolle Regiearbeit von Laura Hagemann in Unterstützung durch Lioba Hintz.

Eine korrupte Kleinstadt in Russland, in der es von russischen Klischees nur so wimmelt: Betrunkene Beamte, bestochene Leiter verschiedener Institutionen und eine völlig in Panik geratene Stadt durch das plötzliche Auftauchen eines Revisors, der für mehr Überraschung sorgt als erwartet.

 

 

Mein Jahr als Bufdi

Aufregung, Neugier und Vorfreude…Diese drei Wörter beschrieben meine Situation ganz gut, als ich am 11.09.2017 die Turnhalle der Waldorfschule Wahlwies voller Schüler betrat. Aufregung, da ein neuer Lebensabschnitt nach meinem Abitur begann, Neugier auf die neuen Herausforderungen und das Schulsystem „Waldorfschule“, aber auch Vorfreude auf die neuen Erfahrungen und die kommende Zeit.
Als ich mich Anfang Mai 2017 für ein FSJ bzw. einen BFD umsah, stieß ich durch Zufall auf die Stellenanzeige der Waldorfschule Wahlwies. Ich wurde zu einem Hospitationstag eingeladen und war sofort begeistert, weshalb ich auch eine andere Stelle ablehnte. Der herzliche Umgang der Schulleitung und der Betreuer überzeugte mich, doch mich reizte auch die Waldorfpädagogik, da ich auf einem allgemeinbildenden Gymnasium war und bis dato keine Erfahrungen damit hatte. Daher war ich auch sehr froh, als mir ein Platz, trotz meines ungewöhnlichen Wunsches, die Tätigkeit nur acht Monate auszuführen, angeboten wurde. Das Abenteuer Waldorfschule Wahlwies konnte also beginnen.
Da neben mir noch ein weiterer Bufdi an der Schule war, arbeitete ich abwechselnd eine Woche in der Küche und eine Woche in der Nachmittagsbetreuung. Vor allem gegenüber der Küche regte sich anfangs Skepsis bei mir, da ich alles andere als ein Meisterkoch bin oder mich zuhause gerne in der Küche aufhalte. Doch diese Skepsis löste sich schnell in Luft auf, da die Küchencrew sehr geduldig mit mir war und mir viele hilfreiche Tipps geben konnte, welche den Küchenalltag merklich erleichterten. Allgemein war der Tag von vielen neuen Gerichten und lustigen Momenten gekennzeichnet, welche auch das ein oder andere Mal durch meinen relativ stark vorhandenen Dialekt ausgelöst wurden.
Ab 11:45 Uhr stand immer die Kernzeitbetreuung an, in welcher ich die Kinder der ersten und zweiten Klasse beaufsichtigte, bis diese von ihren Eltern abgeholt wurden. Anfangs war dies eine große Herausforderung, da ich erst lernen musste, Grenzen zu setzen und Situationen richtig abzuschätzen. Zwischen Spaß und Ernst lagen nämlich oft nur einige Sekunden. Vor allem in dieser Zeit war ich sehr dankbar für die Unterstützung und Hilfe der anderen Betreuer. Nachdem jedoch Routine in meinen Arbeitsalltag eingekehrt war, erfreute mich die Kernzeitbetreuung sehr. Dort habe ich viele Kinder mit unterschiedlichen Charakteren kennengelernt. Somit war der Tag vor Langeweile sicher und hatte immer etwas Neues zu bieten. Besonders die Einrad-Fahrerinnen haben mich sehr beeindruckt, da sie immer wieder aufgestanden sind, bis sie letztendlich ohne Hilfe fahren konnten.
In der Nachmittagsbetreuung waren dann meist, je nach Tag, sechs bis achtzehn Kinder anzutreffen. Nach dem gemeinsamen Essen folgte das Spülen, bevor es zum gemütlichen Teil überging. Dort spielte ich mit den Kindern beispielsweise Fußball oder UNO und unterhielt mich mit meinen Kolleginnen. Da viele Kinder wöchentlich in der Nachmittagsbetreuung waren, baute ich vor allem zu diesen Kindern eine enge Bindung auf. Nur zum Basteln brachten mich allerdings auch diese trotz großen Bemühungen nicht.
Der Abschied in gut zwei Wochen wird mir sicher nicht leichtfallen, da ich zu den Kindern, aber auch zu den Betreuern einen engen Kontakt aufgebaut habe und ich werde während meinem zweimonatigen Aufenthalt in Chile sicher oft an die Zeit zurückdenken. Natürlich in schönen Momenten, aber auch in stressigen Momenten, da mich der BFD auf jeden Fall gelehrt hat, auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Aber auch sonst werde ich oft zurückblicken, denn das Jahr und die Einrad-fahrenden Mädels haben mir eines gezeigt….. Alles im Leben ist erreichbar, wenn man es nur will und dafür kämpft…

Vielen Dank für die schönen acht Monate und bis bald!

Alina Schober

Alina Schober war von September 2017 bis April 2018 bei uns an der Freien Waldorfschule Wahlwies als Freiwillige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes beschäftigt und hat in dieser Zeit tatkräftig unsere Kernzeit- und Nachmittagsbetreuung sowie unsere Küche unterstützt. Wir danken Frau Schober für Ihr besonderes Engagement bei uns.

Thorsten Heier
für die Schulgemeinschaft

Lust und Interesse am Bundesfreiwilligendienst bei uns?