Archiv der Kategorie: Neuigkeiten

Musikunterricht zuhause

 

Jetzt geht`s los

Nun will der Lenz uns grüßen

Spring

Schläft ein Lied in allen Dingen

 

Wie kann „Homeschooling“ im Fach Musik in der Unter,- und Mittelstufe funktionieren? Für die älteren Schüler sind beispielsweise Notenrätsel oder Aufgaben in der Musiktheorie einfach möglich. Aber wie können vor allemdie jüngeren Schüler zum Singen, zum Lauschen und zum Musizieren angeregt werden? Wie können unser Liedgut und unsere Flötenstücke den Weg zu den Schülern finden?

Eine Lösung brachte mir mein kleines 4-Spur-Aufnahmegerät. Ich begann unsere Lieder und Flötenstücke mit mir selber aufzunehmen – ganz individuell für die verschiedenen Klassen. Bei bekannten Liedern kam mir das Bild so mancher Klasse in den Sinn und brachte mir die Schülerinnen und Schüler wieder ganz nahe. Inzwischen gibt es über 100 aufgenommene Musiktitel. Lieder von unserem Mittelstufenchor, pentatonische Lieder für die 2. Klasse, Kanons und Lieder für jüngere und ältere, ein musikalisches Märchen vom Mittelstufenorchester und natürlich Flötenstücke von der 3. bis zur 7. Klasse.

Heidrun Menzel

Anmeldung zur NOTBETREUUNG

Liebe Eltern,

Seit dem 27.04.2020 sind nicht nur Eltern, die in „systemrelevanten“ Berufen arbeiten, berechtigt, ihre Kinder bei der Notbetreuung anzumelden. Auch Eltern, die in sogenannten „präsenzpflichtigen“ Berufen arbeiten, haben nun das Recht auf Kinderbetreuung, wenn beide Elternteile bzw. Alleinerziehende in einer dieser beiden Kategorien tätig sind. Unter den „präsenzpflichtigen Berufen“ sind Tätigkeiten zu verstehen, die die Anwesenheit eines Arbeitnehmers vor Ort am Arbeitsplatz unbedingt erfordern (Arbeitgeberbescheinigung erforderlich).

Sollten Sie sich als Familie in einer solchen Arbeitssituation befinden, melden Sie ihr Kind bitte über notfallbetreuung@waldorfschule-wahlwies.de für die Notfallbetreuung an. Die maximale Gruppengröße in der Betreuung beträgt 14 Kinder.

Unser Team für die Organisation der Notbetreuung: Frau Hintz, Frau Schweitzer, Frau Gönner-Langendörfer, Frau Schaumann und Frau Nemcanin.

Wenn Sie Kinder in den Klassenstufen 1 bis 7 bei uns haben und wenn beide Elternteile bzw. Sie als Alleinerziehende(r) in einem der folgenden Bereiche der kritischen Infrastruktur arbeiten:

  • in der Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten, Labormitarbeiter)
  • für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz); Justiz und öffentliche Daseinsvorsorge
  • in der Sicherstellung der öffentlichen lnfrastruktur (Telekommunikation, Energieversorgung, Wasserversorgung, ÖPNV, Entsorgung, Transport und Verkehr, Finanz- und Versicherungswesen)
  • bei Rundfunk und Presse
  • bei Straßenbetrieben, Straßenmeistereien oder im Bestattungswesen
  • oder im Lebensmitteleinzelhandel (inkl. Bäckereien, Metzgereien, Hofläden)
  • oder wenn Ihre Präsenz an Ihrem Arbeitsplatz vor Ort unbedingt erforderlich ist (bitte Arbeitgeberbescheinigung vorlegen, aus der Ihre Verpflichtung sowie die Wochentage und Zeiten Ihrer Präsenzpflicht hervorgehen) → zum DOWNLOAD FORMULAR ARBEITGEBERBESCHEINGUNG
dann senden Sie uns bitte eine Mail an
notfallbetreuung@waldorfschule-wahlwies.de

mit folgenden Angaben:

  • Namen Ihrer Kinder in den Klassenstufen 1 bis 7
  • Angabe des Berufes und des Arbeitgebers des erziehungsberechtigten Vaters (ggfls. mit Hinweis, wenn Sie alleinerziehend wären)
  • Angabe des Berufes und des Arbeitgebers der erziehungsberechtigten Mutter (ggfls. mit Hinweis, wenn Sie alleinerziehend wären)
  • Hintergrundinformationen warum ihr Kind nicht anderweitig untergebracht werden kann.
  • Arbeitgeberbescheinigung, dass Sie an Ihrem Arbeitsplatz vor Ort unabkömmlich sind und Sie Ihre Tätigkeit auch nicht von zu Hause aus ausüben können. Bitte dort auch die Angabe des Arbeitgebers, an welchen Wochentagen Präsenzpflicht besteht. Selbständige können sich hier eine Eigenbescheinigung mit diesen Angaben erstellen.  → zum DOWNLOAD FORMULAR ARBEITGEBERBESCHEINGUNG

Grundvoraussetzung ist dabei, dass beide Erziehungsberechtigte der Schülerinnen und Schüler, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen lnfrastruktur tätig sind und in einem präsenzpflichtigen Beruf arbeiten und keine Möglichkeit besitzen, ihre Kinder während der Arbeit unterzubringen. Wir müssen jeden Fall prüfen, geben Ihnen aber schnell Rückantwort, ab wann wir Ihr Kind dort aufnehmen können.

Die Notbetreuung an den Schulen erstreckt sich auf den Zeitraum der regulären Unterrichtszeit dieser Schülerinnen und Schüler. Die Einteilung der Kinder und des beaufsichtigenden Personals obliegt der Schulleitungskonferenz bzw. des oben genannten Teams.

Datenschutzhinweis: um diese Datenerhebung aus besonderem Anlass nicht mit den für den normalen Schulbetrieb notwendigen Daten zu vermischen, haben wir für diese Abfrage eigens eine Mailadresse (notfallbetreuung@waldorfschule-wahlwies.de) eingerichtet. Ihre Angaben werden nach Beendigung der Notbetreuung automatisch wieder gelöscht.

Eine Badewanne für die Gelbbauchunke

Als Sabrina Molkenthin vom Umweltzentrum Stockach über Frau Schleuter (Schülermutter, ELK, Klimarat) anfragte, ob Schüler der Waldorfschule bei einem Projekt für die Wiederansiedlung der Gelbbauchunke mithelfen könnten, war eine Gruppe Neuntklässler sofort bereit, sich zu engagieren. Ganz kurz vor dem Corona-Shutdown, am Donnerstag den 12. März, durften wir also noch eine gemeinsame Aktion durchführen. Wir fuhren mit drei Autos nach Hoppetenzell, wo in der Nähe des Friedhofs an einem sehr malerisch gelegenen Ort ein Gelände vom Umweltzentrum Stockach speziell für Amphibien und Libellen umgestaltet wurde. Ein kleiner Weiher wurde bereits 2017 angelegt, der zur Hälfte von Rohrkolben umwachsen ist und in dem schon einige Grasfrösche zu finden waren. Dieser Weiher ist aber nicht geeignet für die Gelbbauchunke. Sie ist ein Pionier und laicht nur in frisch entstandenen Tümpeln, in denen sich noch nicht viele andere Wassertiere angesiedelt haben, wie beispielsweise die räuberischen Libellenlarven. Solche Tümpel entstehen in unserer Kulturlandschaft mit begradigten Bächen, die kaum über die Ufer treten, nur selten, sodass die Gelbbauchunke kaum noch idealen Lebensraum vorfindet und zu den stark bedrohten Arten gehört. Unsere Aufgabe war es nun, unterhalb des Weihers zwei flache Tümpel auszuheben. Ausgerüstet mit Gummistiefeln, Spaten und Schaufeln und unterstützt von Frau Schleuter machten wir uns daran, in dem sehr matschigen Gelände zu schaufeln.

Die Schülerinnen und Schüler waren mit vollem Einsatz dabei und erledigten die anstrengende Arbeit mit Elan, Spaß und äußerst erfolgreich.Frau Molkenthin betreute uns hervorragend. Sie erklärte uns die Hintergründe des Projekts und machte deutlich, dass diese Arbeit aktiver Klimaschutz sei, da intakte Ökosysteme Kohlenstofffreisetzung verhindern. Immer wieder zeigte Sie uns Pflanzen und Tiere, die hier lebten und erzählte kurz etwas über deren Lebensgewohnheiten. So konnten wir z.B. Grasfrösche ganz genau betrachten.

Nachdem wir mit den Tümpeln fertig waren, entfernten wir noch junge Erlen, die sich zahlreich um den Weiher herum verbreiten und, würde man sie nicht in Zaum halten, in kurzer Zeit den Weiher vollständig beschatten und mit ihrem Laub füllen. Da schaffen viele Hände natürlich auch mehr, als wenn einzelne Naturschützer sich mit den Erlen abmühen. Der Einsatz der Schüler war also hochwillkommen und Frau Molkentin war sehr angetan von der fröhlichen Bereitschaft und Ausdauer der Schüler.

Und die Mühe hat sich gelohnt, denn die Gelbbauchunke hat die Tümpel zahlreich besiedelt. Bei einem Besuch der Stelle am 9. Mai konnten Frau Schleuter und ich den jetzt ziemlich eingewachsenen Ort und auch die sympathischen Unken bestaunen.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Finn Künstner, Lilly Steinmetz, Kaya Wickertsheim, Naomi Römer, Ceylan Kadioglu, Tillen Frey, Samuel Bleyl und Yves Soika.

Damit die Unken auch nächstes Jahr wiederkommen, müssen im Frühjahr neue Tümpel ausgehoben werden oder die alten von Pflanzen befreit werden. Ich denke, da sollten wir wieder mit dabei sein.

Michaela Schäfer

Link zu einem Südkurier-Artikel über diese Schüleraktion

Projekt Färbergarten – unsere Unterstützer

Am Eingang zu unserem Schulgelände im Bereich des Handarbeitsbereiches wird ein bunter, vielfältiger, nachhaltiger Färbergarten entstehen. Der Garten soll mit den Schülern angelegt und gepflegt werden. Pflanzen sammeln, Stoffe färben und Schönes gestalten – unsere Schüler sollen mit dem spielerischen und ästhetischen Zugang über die Farben Einsichten in ökologische Zusammenhänge, in Teamarbeit, die Verantwortung für das eigene Tun sowie das Entstehen und den Schutz von Werten erlangen.

Das Projekt kann durch zwei tolle Spenden realisiert werden:

Direkt nach den Osterferien haben wir eine richtig positive Nachricht erhalten: Das Projekt „Färbergarten“ wird durch die Stiftung Erlebnis Kunst  mit 800 Euro gefördert! Die Stiftung Erlebnis Kunst unterstützt künstlerische und kunstpädagogische Vermittlungsarbeit im Bereich Bildende Kunst, Theater, Musik und Neue Medien. Die unterstützten Projekte sollen die Kunstwerke, das Wissen um diese und Möglichkeiten eigener Erfahrungen im künstlerischen Handeln und Interpretieren erlebnisintensiv und nachhaltig in Zusammenhang bringen, zum Beispiel in intermedialen Verbindungen oder mittels besonderer pädagogischer Vermittlungskonzepte. Gefördert werden insbesondere Projekte, die ein kreatives, innovatives, originäres und reflektiertes Konzept im Umgang mit Kunst und interpretierender Erfahrung erkennen lassen.

Auch in diesem Jahr unterstützt die Werner und Erika Messmer-Stiftung unsere Schule. Das Projekt „Färbergarten“ wird mit 1.500 Euro gefördert! Die Werner und Erika Messmer-Stiftung gibt im Rahmen ihres Schulförderprojekts den Schulen im Raum Radolfzell jedes Jahr die Gelegenheit, sich mit unterschiedlichen Schulprojekten oder Einzelleistungen zu bewerben. Aktuell besuchen 77 Schüler aus Radolfzell die Freie Waldorfschule Wahlwies und so lag es für uns nahe,  Projekt einzureichen. Link zu einem Artikel aus dem Südkurier 

Wir freuen uns alle sehr über die Unterstützung und bedanken uns von Herzen! Ein ganz besonderer Dank auch an unsere Handarbeitslehrerinnen Schani Schaumann und Annette Kormoll  für deren Impuls!

Für den Arbeitskreis Fundraising – Daniel Schaarschmidt