Archiv der Kategorie: Neuigkeiten

Eindrücke von den Happy-Carlos Days

Link auf einen Südkurier-Artikel

Danke an Camillo Pohl und Cornelia Renner für die tollen Bilder!

Happy Carlos Days

Ungewohnte Bilder an unserer Schule, die Parkplätze leer, viele Fahrräder und Fußgänger, das waren die ersten beiden Carlos Days.

In den Klassenzimmern wurden unsere Plakate ausgefüllt, wir sind schon ganz gespannt, welche Erfahrungen die Schüler, Eltern und Lehrer gemacht haben, wieviel Umstände und Anstrengungen es gebraucht hat, um ohne Auto in die Schule und wieder zurück zu kommen. Wir werten die Ergebnisse aus und werden im neuen Schuljahr berichten.

Am Mittwochnachmittag waren dann die Schattenplätze knapp für die Stände im Schulhof. Trotz Erkrankung hat die Schulband unser Rahmenprogramm schwungvoll eröffnet, da-nach übernahmen die Vertreter von Fridays for Future mit einem Vortrag mit anschließ-ender Diskussion, das Umweltzentrum veranstaltete ein Quiz und Greenpeace eine Diskussionsrunde und jeder konnte seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck ermitteln und am Schulquiz teilnehmen. Umrahmt war der Schulhof mit Stellwänden zu Klimaschutzthemen und einem Stand mit Büchern zum Thema . Die hauseigene KinderSinnesGarten-Limonade am Informationsstand zum Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“ in Baden-Württemberg fand bei den hochsommerlichen Temperaturen regen Zuspruch.
Im Rahmen einer offenen Diskussion erläuterte Hr. Bendl als Geschäftsführer unseres Verkehrsverbundes Neuerungen im Angebot ab kommendem Jahr und die Möglichkeiten der Verbesserung von Zuverlässigkeit und häufigerem Takt von Seehäsle und den regionalen Busverbindungen.

Abgerundet wurde der Nachmittag von leckerer Pizza und Gemüsesuppe aus unserer Küche und einer Choreinlage des Schulchores.

Wir danken allen, die mitgeholfen haben bei der Organisation, mit Ihrer Teilnahme und mit dem „Carlos“ zur Schule und zurück gekommen sind und wünschen der ganzen Schul-gemeinschaft schöne Ferien. Der Klimarat

Handwerklich-Künstlerische Präsentation der 11. Klasse

Herzlichen Dank an Oliver Schneider und Axel Schliwa für die Fotos

Die 11. Klasse der Freien Waldorfschule Wahlwies hatte zu ihrem handwerklich-künstlerischen Abschluss  eingeladen und gestaltete einen Abend voller Abwechslungen. Unter anderem führte die Klasse „Peer Gynt“, ein Eurythmiestück von Henrik Ibsen auf, das mit Musikstücken von Edvard Grieg zu einem Erlebnis wurde. In diesem skandinavischen Märchen geht es um die Figur Peer Gynt, der seine Heimat verlässt um die wahre Liebe zu finden.

Während der Pause konnte der handwerkliche Teil dieses Abschlusses angeschaut werden. Die 11. Klasse stellte ihre Stücke, die sie in Buchbinden, Schmieden oder Malen hergestellt hatte, aus. Die Schüler konnten selbst ihr Fach wählen, in dem sie in diesem Jahr etwas malten oder herstellten.

Die handwerklich- künstlerische Präsentation findet schon seit vielen Jahren an der Freien Waldorfschule Wahlwies statt. Sie ist für die Schulgemeinschaft einer der Höhepunkte im Verlauf eines Schuljahres.

Die Schüler der 11.Klasse arbeiten ein Jahr in verschiedenen Bereichen und präsentieren am Ende des Schuljahres ihre Werke aus dem breiten künstlerisch-handwerklichen Angebot unserer Schule. Es gibt eine Ausstellung mit Arbeiten aus dem Kunstunterricht, dem Buchbinde- Unterricht, dem Plastizieren und dem Schmieden und eine Aufführung mit Eurythmie und Musik.

Der Schüler zeigt, was er an Ausdrucksmöglichkeit mit der Farbe oder auch in der Schwarz-Weiß Zeichnung in Form und Gestaltung erworben hat. Sein handwerkliches Geschick zeigt sich in den Arbeiten mit Papier und Pappe aus dem Buchbinden, seine plastische Ausdrucksfähigkeit in den Büsten und Köpfen aus Ton und die Bearbeitung, Umwandlung und Ausgestaltung des Eisens im Schmieden.

Die Darstellenden Künste werden durch die Eurythmie vertreten. Dabei werden moderne Gedichte oder eine Erzählung in Ausdruck und Bewegung dargestellt und abgewechselt mit großen dynamischen Gruppenformen zu Musik aus verschiedenen Epochen von den Schülern auf die Bühne gezaubert. Mit ausdrucksvollen Kostümen in farbiges Licht getaucht entstehen durch die Schüler dynamisch differenzierte Bewegungsformen, die die Sprache und die Musik zum Ausdruck bringen. Es ist für den Betrachter ein wirkliches Fest der Farben.

Mit eindrucksvollen Chorwerken aus unterschiedlichen Epochen präsentiert sich die Klasse gesanglich. Auch kleine Instrumentalensembles der Schüler kommen mit beeindruckenden Darbietungen zur Präsentation.

So zeigen die Schüler, was sie zum einen als ganze Klassengemeinschaft, als auch zum anderen als einzelne Persönlichkeiten an handwerklich, künstlerischen und musikalischen Fähigkeiten erworben haben.

Klassenspiel der 12. Klasse – „SAPERE AUDE – HABE MUT!“

Link zu einem aktuellen Südkurier-Artikel

Zahlreiche Zuschauer besuchten die drei Aufführungen vom 11. -13.  Juli 2019.
Gratulation an die sehr guten schauspielerischen Leistungen und danke für die tolle Regiearbeit von Laura Hagemann in Unterstützung durch Lioba Hintz. Zudem herzlichen Dank an Jürk Langer für die tolle Hilfe beim Bühnenbild.

Herzlichen Dank an Herrn Schliwa und Herrn Langer für die schönen Bilder!

Unser Theaterstück war angelehnt an das Drama „Der Club der toten Dichter“ von Tom Schulman. Das Stück spielt in einem konservativen Elite – Internat, in welchem die Erziehung seit Menschengedenken auf den drei Säulen Tradition, Disziplin und Leistung ruht.
Die Schüler/-innen entstammen wohlhabenden und einflussreichen Elternhäusern und werden sowohl von der Schule als auch von ihren Eltern durch Disziplin und Strenge zu Höchstleistungen getrieben.
Die neue Deutschlehrerin, Emilia Kant, verfolgt ein anderes- und für die Schüler/-innen ganz neues Ziel. Sie möchte sie zu Freidenkern erziehen und ihren Sinn für die Poesie und die schönen Dinge des Lebens schärfen. Inspiriert durch Frau Kant erwecken die Schüler/-innen einen streng geheimen Club wieder zum Leben. Das Theaterstück thematisiert die verschiedenen Schicksale und Kämpfe der einzelnen Schüler, ihre Auflehnung gegen ihre Eltern und das strenge, traditionsreiche Regime des Internats. Während die Schüler größtenteils begeistert sind von den neuen Denkansätzen ihrer Deutschlehrerin, finden Eltern und Schulleiterin den unkonventionellen Ansatz von Frau Kants unangebracht. Die Handlung nimmt ihren Lauf und findet ein dramatisches Ende.