Archiv der Kategorie: Galerie Schulleben

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„Fridays for Future“an unserer Schule

Am Freitag, den 22.03.19, hatte die SMV der Waldorfschule Wahlwies zur Diskussionsrunde zum Thema Klimawandel eingeladen. Als Gast war Felix Müller erschienen. Er arbeitet für die Klimastadt Konstanz, ist ehrenamtlicher Greenpeace Aktivist und ehemaliger Schüler der Waldorfschule. Eröffnet wurde der „Friday for Future“ mit Beiträgen von Schülern aus der 11. und 12. Klasse. Es wurde auf die negativen Folgen des CO2-Ausstoßes und die fehlende Reaktion auf frühzeitige Warnhinweise von Forschern eingegangen, die sich Sorgen wegen der schon damals erkennbaren Tendenz zur ansteigenden Erderwärmung gemacht hatten. Ferner wurde noch auf den Ursprung und die Auslöser der „Fridays for Future“-Demonstrationen eingegangen. Danach übergab man Felix Müller das Wort. Gleich zu Beginn seiner Rede sagte er, man solle alle Zahlen vergessen, die er im folgenden Vortrag nennen würde und sich lieber auf den Inhalt konzentrieren. Felix Müller erzählte anfangs von den Braunkohlegruben, in welchen bis zu acht gigantische Bagger arbeiten, von denen einer so viel Energie benötigt wie eine ganze Kleinstadt. „Diese Monstermaschinen, Produkt der Gier nach Braunkohle“, wie Felix Müller es ausdrückte, arbeiten in Gruben, deren Grundfläche sich mit der beispielsweise von Köln deckt. Vom Problem mit CO2 und dem sogenannten Treibhauseffekt wird zwar viel gesprochen, doch verstehen, wie diese zur Erderwärmung beitragen, tun nicht sehr viele. Felix Müller nahm sich dieses Problems an und erklärte, dass Sonnenenergie, die gewöhnlich von der Erdoberfläche reflektiert wird, durch die CO2 Schicht in der Atmosphäre gefangen bleibt und so zur Erderwärmung beiträgt. Ein anderes Problem, das durch den Klimawandel entstanden sei, wäre die nun oft verheerende Wetterlage. So gebe es einerseits große Dürren, die den Ernteertrag vieler Bauern auf ein Zehntel der normalen Ernte minimieren würden. Dadurch entstünde in den betroffenen Gebieten Hungersnot, und wegen der durch ausbleibende Regenfälle ausgetrockneten, natürlichen Wasserquellen auch großer Durst. Andererseits hätten auch die häufigen (Tropen) Stürme verheerende Folgen wie zerstörte, zerfetzte und umgestürzte Häuser, überschwemmte Felder und überflutete Städte, in denen eingestürzte Häuser und reißende Ströme (ehemalige Straßen) hunderte Verletzte und Todesopfer fordern. Durch die Erderwärmung von mehreren Grad könne es aber auch irgendwann zu warm für jegliche Vegetation oder menschliches Leben sein, ein Artensterben riesigen Ausmaßes sei zu beobachten, so Müller am Ende seiner Rede. Untermalt wurde diese Präsentation von zahlreichen Fotografien und Graphiken, wodurch sie recht kurzweilig wirkte. So lieferte Müller auch in der abschließenden Fragerunde auf jede Frage eine gute und verständliche Antwort. Mit dieser Fragerunde endete ein gelungener „Fridays for Future“-Aktionstag.

David Grundmann, SMV Mitglied Klasse 9

Anmerkung Team Öffentlichkeitsarbeit: Herzlichen Dank an die Mitglieder der SMV für die gute Organisation, Theresa Abert für die Moderation sowie an Anouka Treis, Maja Lucht, Marcel-Raphal Fischer und Sophia Weisser für ihre Beiträge.

Feedback zum Vortrag von Felix Müller

Auszug aus dem Text von Lukas Baumgärtner (10. Klasse): Ich habe inhaltlich viele Fakten dazu „gelernt“, über die ich entweder noch gar nicht oder nur halb aufgeklärt war. Ich fand es sogar ganz gut, dass die eine oder andere Zahl als Fakt dargestellt wurde, um überhaupt mal eine Vorstellung der Mengen zu bekommen…. Ich selber habe jetzt noch nicht groß was verändert, doch Kleinigkeiten, wie z.B. weniger Plastik verwenden oder unnötige Strecken mit dem Motorrad vermeiden. Ich habe es zumindest im Unterbewusstsein….

Auszug aus dem Text von Marlon Donhauser (10. Klasse): Der Vortrag von Felix Müller war inhaltlich gut überlegt, aber ein wenig chaotisch strukturiert. Die wichtigen Fakten kamen gut durch und wurden durch die Präsentation auch eindrucksvoll dargestellt…. Was habe ich mitgenommen? Stark zum Ausdruck kamen die Probleme der fossilen Energiequellen und der Kunststoff-Industrie.

Erkenntnis: WENIGER PLASTIK

„Klimawandel“ in der Chemieepoche In der Chemieepoche

Mit der Überschrift „Die chemischen Elemente“ beschäftigte sich die 11. Klasse mit dem Klimawandel. Thematisch konnte dieses Projekt sehr gut an die Chemie des Kohlenstoffs angeknüpft werden, bei dessen Oxidation in Form von Verbrennung oder Zellatmung immer Kohlendioxid entsteht. An zwei Tagen recherchierten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen im Computerraum zu unterschiedlichen Aspekten und erstellten Kurzpräsentationen und Plakate zu ihren Unterthemen. Anschließend präsentierten die Gruppen ihre Erkenntnisse zu Ursachen, Auswirkungen, Zukunftsprognosen und Gegenmaßnahmen vor der Klasse. Es war beeindruckend, wie engagiert und motiviert die Schüler arbeiteten und welch fachlich anspruchsvolle Kurzvorträge und originelle und künstlerische Plakate dabei entstanden (die auf Stellwänden gezeigt wurden). Und auch in den Diskussionen zeigte sich das lebhafte Interesse der Schüler und der Wunsch eine Veränderung herbeizuführen.

Michaela Schäfer

Eindrücke von „Das Orchester“ und „VOICes of INVENtion“

Herzlichen Dank an Jürk Langer für die schönen Bilder!

Link zu einer Südkurier-Rezension

Am Sonntag, den 03.02., feierten wir in unserer Schule im Rahmen der KulturWerkstattSchule eine doppelte musikalische Premiere und der Gelbe Saal platze aus allen Nähten. Die aus einer Elterninitiative heraus entstandene neue Streicherformation „Das Orchester“ präsentierte ihr erstes Konzert unter der Leitung von Thorsten Leonhard.Auf dem Programm standen festliche, fröhlich perlende und elegant furiose Werke der Barockmusik von Gluck, Händel und natürlich Antonio Vivaldi. Als Gast durften wir den bekannten Geiger Johannes Eckmann begrüßen. Eckmann ist an unserer Schule kein Unbekannter mehr. Er hat seinerzeit für das Achtklass-Spiel „Viel Lärm um nichts“ von William Shakespeare die Schauspielmusik geschrieben. Nun spielte er an diesem Abend zusammen mit Thorsten Leonhard die Violin-Soli in den Konzerten von Vivaldi und Telemann.

Eine weitere Premiere war der Auftritt eines ebenfalls neu gegründeten Gesangsensembles an unserer Schule. Es wurde mit diesem Premieren-Konzert auf den Namen VOICes of INVENtion getauft. Unter der Leitung von Dieter Barck sangen Annemarie Menzel, Claire Holder, Sonja Barck, Heidrun Menzel, Dieter Barck und Thorsten Leonhard einige englische Madrigale und zwei Bearbeitungen des jungen, norwegischen Komponisten Ola Gjeilo.

Zwölftklassfahrt nach Barcelona

Die 12. Klasse, begleitet von Axel Schliwa, unserem Kunstlehrer, Artur Göser und Katrin Flegar, den Klassenbetreuern, hatten sehr schöne, ereignisreiche Tage in Barcelona. Die Busfahrt über Nacht war gut zu bewältigen und etwas verknittert kamen wir in unseren echt netten „Amistat Beach Hostel“ in Barcelona an. Die Zimmer waren klein, die Bettenzahl groß… dennoch fanden alle ihr Plätzchen. Es war eine gemütliche und ruhige Unterkunft an einer kleinen Fußgängerstraße gelegen, in einem netten Viertel. Bis zum Meer und dem herrlichem Strand waren es gut 5min. Unser Programm war sehr reich und vielfältig an Eindrücken, jeder kam auf seine Kosten. Von den Magic Fountains über Miro, Picasso und Dali hin zum Jugendstil der Oper und des phantastischen Hospital de Sant Pau bis zur überwältigenden Sagrada Familia von A.Gaudi kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Wir bewegten uns souverän im Netz der Metrolinien und erliefen uns langsam einen Überblick über die verschiedenen Viertel der Stadt mit tollen Häusern, netten Läden und verlockenden Lokalen. Ein Trip mit den Mädels durch die Secondhand-Läden der Großstadt brachte reichliche Ausbeute. Im Hörsaal des Nationalmuseums lauschten wir wie Studenten den Referaten unsere Schüler zu Themen wie: Picasso und seine Frauen….!! Bei herrlichem Wetter, guter Laune und sommerlichen Temperaturen genossen wir das bunte, großstättische Leben der charmanten, einladenden Stadt am Meer – Barcelona.                                                                                                                            Katrin Flegar

Von der Ackerbauepoche der 3. Klasse

Um das neunte Lebensjahr herum findet bei den Kindern ein großer Umbruch in ihrer Entwicklung statt. Waren sie bis jetzt noch seelisch eingebettet in das Gefühl, eins mit der Welt zu sein und in paradiesischer Weise genährt, umsorgt und geleitet zu werden, ohne etwas dafür tun zu müssen, so ändert sich dies nun.
Der Lehrplan der Waldorfschule greift diesen Entwicklungsschritt der Kinder auf, indem er sie durch entsprechende Epochen, Tätigkeiten und Geschichten auf ihrem Weg in die Welt hinein begleitet. Das Ergreifen der Erde in all seiner Vielfalt, vom Bearbeiten des Bodens über den Bau von Behausungen bis hin zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen, Werkzeugen und vielem anderen mehr, was zum Leben und zur Arbeitserleichterung dient, steht jetzt im Vordergrund allen Tuns. Und die Kinder erleben dabei wieder einen neuen Zusammenhang zwischen sich selbst und der Welt, zwischen sich und den anderen Menschen, zwischen Himmel und Erde. Durch ihre eigenen Schöpferkräfte, die sie ab jetzt immer bewusster wahrzunehmen, zu schulen und einzusetzen imstande sein werden, spüren sie, dass sie doch nicht so „gottverlassen“ sind, wie sie es zeitweilig empfunden hatten. Nachdem die Kinder zu Beginn der 3. Klasse von der Erschaffung der Welt, von Adam und Eva und von ihrer Vertreibung aus dem Paradies gehört haben, schloss sich folgerichtig die Ackerbauepoche an. Und nachdem die Kinder zunächst einiges theoretisch durch Erzählungen und Darstellungen erfuhren, drängte es sie alle hinaus auf den Acker, um selber tätig zu werden.

Gesteinsepoche der 7. Klasse

Studienfahrt der 7. Klasse in die Italienische Schweiz

Am Montag, den 17.9.2018, fuhren wir, die  7. Klasse, mit Herrn Singer und Frau Menzel für fünf Tage nach Campra in die Italienische Schweiz. Nach fünf Stunden Fahrt kamen  wir schließlich an einer kleinen Hütte in den Bergen an. An unserem ersten Tag in Campra machten wir eine siebenstündige Wanderung, unser Ziel war der Lucmanio Pass. Anfangs liefen wir die alte Römerstraße hinauf. Nach einer Pause wanderten  wir auf einem wunderschönen Weg durch einen mit knorrigen Kiefern bewachsenen Wald. An einem Bach machten wir eine Pause, wer wollte, durfte seine Füße im Bach abkühlen. Die anderen konnten mit Herrn Singer im Granit Steine klopfen.

Am Tag darauf war die längste Wanderung mit ca. acht Stunden geplant. Wir mussten dazu schon um 6:30 Uhr aufstehen, da die Wanderung bereits um acht Uhr startete. Wir wanderten vom Lucmanio Pass los. Der Aufstieg war ziemlich mühsam, aber es lohnte sich, da die Aussicht von oben gigantisch war. Ab dort wechselte die Landschaft vom Granitgestein in den Tonschiefer, dort waren wir schon über der Baumgrenze. Über uns zog ein faszinierender Adler seine Kreise. Beim Abstieg nach Olivone sahen wir außerdem ein Murmeltier. Nach der anstrengenden Wanderung kehrten wir mit großem Hunger zurück in unsere Hütte, dort erwartete uns schon das köstliche Essen von Ines und Susanne.

Am Donnerstag, unserem letzten Tag in Campra, ging es etwas gemütlicher zu. Morgens holte uns ein Strahler (das ist ein Mann, der sich gut mit Steinen auskennt) ab. Er führte uns zu drei verschiedenen Stellen, an denen wir Bergkristalle  in der Erde suchen durften. Die meisten Kinder hatten Glück und fanden kleine, aber besondere Bergkristalle.

Am Freitagmorgen so gegen 11:00 Uhr holte uns auch schon wieder der Bus ab und fuhr uns zurück nach Wahlwies.

Luca-Marie und Carla    – für die 7. Klasse