Freiwillige(n) gesucht!
Unser aktueller Bufdi-Flyer zum Download
Wer Freude daran hat, mit Kindern zu arbeiten, dem bietet die Freie Waldorfschule in Stockach-Wahlwies eine Stelle im Rahmen des einjährigen Bundesfreiwilligendienstes (BFD) oder des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) an.
In der Regel absolvieren zwei oder drei junge Menschen aus aller Welt parallel ein FSJ bei uns und können sich gegenseitig ergänzen und unterstützen.
Inhalte der Tätigkeit sind sowohl pädagogische Aufgaben in der Unterstützung unserer Kernzeit- und Nachmittagsbetreuung, Unterstützung der Schulküche und/oder die Unterstützung unseres Hausmeisters in der Pflege des Schulgebäudes und -geländes. Die Stelle bietet auch Einblicke in die Waldorfpädagogik und in den Schulalltag. Die Einsatzbereiche oder die Dauer des Einsatzes können in einem individuellen Gespräch geklärt werden.
Die jungen Menschen, die dieses Jahr bei uns absolvieren, erhalten von uns wichtiges Handwerkszeug für das eigene Leben sowie Zeit und Inhalte für die persönliche Berufsorientierung. Das Jahr wird durch ein interessantes Fortbildungsprogramm der „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ oder durch „Aventerra e.V.“ begleitet.
Wir freuen uns über Ihre Bewerbung an bfd@waldorfschule-wahlwies.de Nachfragen auch gerne per Telefon (07771 87060) oder persönlich im Schulbüro.
Für mehr Informationen finden Sie hier Berichte von jungen Menschen, die ihren Bundesfreiwilligendienst an unserer Schule absolviert haben:
Bericht von Katrin
Bericht von Nadja
Bericht Jonas
Interview mit den beiden BuFDis der Schule: Enes und Finnian
Bericht von Alina
Interview mit Shasa
Bericht von Elene Bericht von Sophie Bericht von Samuel Bericht von Maxime Bericht von Gulnoza
Neues aus der Schulküche
Nach den Osterferien wird es in der Schulküche einige Neuerungen geben, über die wir Sie gerne informieren möchten:
Essensmarken und Preis:
Die Essensmarken werden etwas verändert/modernisiert. Gleichzeitig wird ab dem 13. April 2026 der Preis für unsere Standardgerichte von 4,50 Euro auf 4,80 Euro erhöht. Die schon gekauften Essensmarken können bis zu den Sommerferien diesen Jahres verbraucht werden. Ab dem neuen Schuljahr wird die Differenz von 0,30 Euro nachberechnet.
Fleisch-/Fischgerichte und Preiszuschläge:
Der Preiszuschlag von 1 Euro für unsere Fleisch- und Fischgerichte bleibt bestehen. Dieser Zuschlag ermöglicht es uns, auch diese Produkte in hochwertiger Qualität anzubieten.
Wir erinnern noch mal eindringlich daran, dass die Essensmarken regulär um 9 Uhr morgens des jeweiligen Tages bei uns sein müssen.
In letzter Zeit wurden diese vermehrt (bis zu 50 %) in der großen Pause abgegeben, was uns die Essensplanung und Vorbereitung erheblich erschwert.
Sollte unser Aufruf nicht die erwünschte Wirkung erzielen, behalten wir uns vor, in Zukunft schon bei Abgaben nach 9 Uhr, 1 Euro Nachzahlung zu berechnen.
Externe Mittagessen:
Wir freuen uns, nach den Ferien auch für externe Personen, jüngere Kinder (bis einschließlich 4. Klasse, in Begleitung einer Betreuungsperson), und unsere Lehrkräfte, ein Mittagessen anbieten zu dürfen.
Auch hier ist eine Anmeldung bis 9 Uhr morgens verpflichtend!
Bei Fragen zum Essensmarkenkauf, etc. wenden Sie sich jederzeit an uns.
Und noch eine Bitte: erinnern Sie Ihre Kinder bitte daran, eine Trinkflasche mit in die Schule zu nehmen! Beim Mittagessen können die SchülerInnen selbstverständlich ein Glas von uns bekommen, nicht aber außerhalb dieser Zeiten.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung und wünschen schöne, erholsame Osterferien.
Herzliche Grüße vom Schulküchenteam

Rückblick Konzerte „Die Schöpfung“
Großes Publikum bei den Aufführungen
von Haydns Schöpfung
Haydns Schöpfung ist wohl eine der eindrücklichsten Kompositionen für Chor und Orchester in der abendländischen Musikgeschichte und: Sie stellt für Solisten, Chor und Orchester eine musikalisch große Herausforderung dar. Umso erfreulicher ist es, dass 34 Fünftklässler und Fünftklässlerinnen der Schule und der an unserer Schule beheimatete Chor Luminosa mit 70 Sängern und Sängerinnen aus unserer Schulgemeinschaft dieses Werk nun gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Hegau Sinfonixx auf die Bühne brachten.
Beide Konzerte in den beiden großen Kirchen in Radolfzell und in Konstanz Ende Januar und Anfang Februar konnten sich über einen großen Zuspruch freuen: Zweimal ausverkauft hieß es, so dass über 1200 Zuhörer die beiden Konzerte besuchten.
Belohnt wurde auch der Mut für die Zusammenarbeit mit dem lokalen Orchester der Hegau Sinfonixx. Ein halbes Jahr intensive Probenarbeit liegt nun hinter den Ensembles und wurde durch die beiden stimmungsvollen und bejubelten Konzerte reichlich belohnt.
Der Kammerchor Luminosa probt sonntags von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr im Gelben Saal unserer Schule. Die neue Probenphase mit dem Messias von G. F. Händel und einem Medley der legendären schwedischen Band ABBA beginnt Mitte Mai.
Informationen bekommen Sie beim Chorleiter Dieter Barck, d.barck@waldorfschule-wahlwies.de
Neue Eltern, Schüler und Schülerinnen ab der 5. Klasse und Freunde der Schule, die Freude am regelmäßigen Singen im Chor haben, sind herzlich willkommen.
Dieter Barck
Die schönen Fotos stammen von Dipl.-Designer (FH) Michael Dörfer, Radolfzell
Blockflötenorchester zum Jubiläum „100 Jahre Rudolf Steiner“
Anlässlich des 100. Todestages von Rudolf Steiner finden zahlreiche, kulturelle Veranstaltungen statt. Die 4. und 5. Klasse haben klassenübergreifend einen Beitrag für unsere Website erarbeitet.
Es musizieren die 4. Klasse auf der Sopranflöte und die 5. Klasse auf der Altflöte, insgesamt ein vierstimmiges Blockflötenorchester. Mit über 62 jungen Fötenspieler:innen ist dieses Schulorchester sogar größer als das Blockflötenorchester Berlin (BOB).
Die beiden beschwingt-fröhlichen Flötenstücke, die auf diesem Video zu hören sind, entspringen der Feder von Barbara Ertl. Das Stück „Rundella“ ist ein eingängiges Rondo in a-Moll. In den vier Zwischenteilen übernimmt jeweils eine der Stimmen die Melodieführung. „Klick Klack“ ist ein sehr rhythmisches Stück, das durch den Einsatz von Klanggesten wie Schnalzen, Stampfen und Patschen eine besondere Note erhält.
Schön zu beobachten ist zu Beginn und am Ende der Stücke die geballte Konzentration von 62 Augenpaaren auf die Musiklehrerin am Klavier, die den Einsatz gibt: Mucksmäuschenstill ist es, als sie bis 4 zählt und punktgenau kommt der Einsatz von allen Instrumenten. Akkurate Konzentration und spielerische Leichtigkeit ziehen sich wie ein roter Faden durch das Vorspiel des jungen Blockflötenensembles. Viel Spaß beim Reinschauen und Zuhören!
Heidrun Menzel
Unsere Partnerschule „La Semilla“ in Bariloche Argentinien
Escuela „La Semilla“, unsere Patenschule in Bariloche, Patagonien, Argentinien

Die Schule „La Semilla-SEWBA“ ist ein gemeinnütziger Verein in San Carlos de Bariloche, Patagonien, Argentinien und es gibt dort einen Kindergarten, eine Grundschule und eine Oberstufe.
Unsere Musiklehrerin Anne Martin hat einen Besuch in Argentinien gemacht und hat uns viele Bilder und Eindrücke mitgebracht.
Mein Besuch bei unserer Partnerschule „La Semilla“ in Bariloche
Pünktlich um 6:45 Uhr, argentinischer Ortszeit, landete mein Flugzeug in Buenos Aires. Dort erwarteten mich Verena und Emilia. (Familie Damerau mit ihren drei Kindern war fast drei Jahre an unserer Schule und ist im August nach Buenos Aires zurückgekehrt.) Wie schön, in der Fremde von Freunden empfangen zu werden! Da es Sonntagmorgen war und die Straßen frei, fuhren wir mit dem Auto durch die Innenstadt und ich konnte einen kleinen Eindruck von Buenos Aires bekommen. Die nächsten anderthalb Tage verbrachte ich mit schönen Erlebnissen, neuen Erfahrungen und guten Gesprächen bei Familie Damerau.
Am nächsten Abend stieg ich wieder in ein Flugzeug, das mich nach zwei Stunden Flugzeit nach Bariloche brachte. Die ersten fünf Tage dort verbrachte ich mit meinem Sohn, meiner Enkelin und ihrer Familie. Die folgenden Fotos geben einen kleinen Eindruck der wunderbaren Landschaft und Natur dieser Gegend Patagoniens, wie ich sie erleben konnte, wieder.

Bariloche liegt fast 1000m hoch in einem Tal der südlichen Anden, direkt an einem großen See.
Nachdem ich schon viele Gespräche mit der Oma meiner Enkelin mütterlicherseits, die „La Semilla“ mitgegründet hat, und Anselm Förster über unsere Schulen geführt hatte, traf ich mich mit Anselm an einem Nachmittag an der Schule, um in Ruhe das Gelände, die Gebäude und die Klassenzimmer anzuschauen. Ich hatte ja schon viele Fotos gesehen, aber direkt vor Ort zu sein ist dann doch etwas ganz Anderes. Ich war unheimlich begeistert von der Größe des Geländes und den Möglichkeiten, die die Kinder dort zum Spielen haben. Es gibt viel Wald, Bäume zum Klettern, zwei eingezäunte Teiche und große Rasenflächen, auf denen auch der Sportunterricht stattfindet. Außerdem gehört auch der Schulgarten mit einem Gewächshaus dazu. Imposante Felsen ragen an einer Stelle zum Schulgebäude auf. Diese Felsen sollen demnächst geprüft werden, ob sie sich zum Klettern eignen.

Nach dem Rundgang durchs Schulgelände starteten wir die Besichtigung des Schulhauses, das ursprünglich einfach das Haus einer großen Familie war.
In diesem Schulhaus sind die Klassen 2-7 und die Klasse 10/11, das Sekretariat, ein kleiner Raum für Elterngespräche, drei Badezimmer (jeweils nur eine Toilette) und das Lehrerzimmer untergebracht. Alle Klassenräume sind sehr liebevoll eingerichtet und spätestens in diesen Räumen erkennt man sofort, dass man sich in einer Waldorfschule befindet. Schöne Tafelbilder, liebevoll gestaltete Jahreszeitentische, die Aquarellbilder an den Wänden u.v.m. Von vielen Klassenzimmern aus hat man einen traumhaften Blick in die Anden.
In die 1. Klasse, die – ebenso wie die 9. Klasse – in einem Anbau untergebracht ist, gehen 20 Kinder. Es ist die größte Klasse der gesamten Schule. Von Klasse 2 – 12 schwankt die Anzahl zwischen 10 – 18 Schülern, wobei die Klassenstärke in der Oberstufe deutlich abnimmt. Insgesamt besuchen 150 Schüler die Schule.
Die Abschlussklasse hat das Privileg, in dem neuen Rundbau, den unsere Schule größtenteils finanziert hat, unterrichtet zu werden. Hier finden aber auch die Konferenzen und andere Veranstaltungen außerhalb der Schulzeit statt. Die 12. Klasse probt gerade ihr Theaterstück, das Ende des Monats aufgeführt wird. Der letzte Höhepunkt und damit Abschluss ihrer Schulzeit. Alle Schüler*innen verlassen in Argentinien nach der 12.Klasse die Schule und benötigen keine besonderen Abschlussprüfungen, um anschließend eine Ausbildung zu machen oder zu studieren.
Am nächsten Morgen traf ich mich nach der großen Pause mit Anselm, um mich in jeder Klasse einmal kurz vorzustellen. Das war sehr nett! Manche Schüler:innen wollten auch wissen, wie unsere Schule heißt, wie alt ich bin und ob unser Unterricht auch so aufgebaut ist wie ihrer: erst der Hauptunterricht, dann der Fachunterricht. In der 5. Klasse gab es ein Geburtstagskind und ich bat die Schüler, mir ihr Geburtstagslied vorzusingen. Ein sehr schönes Lied, das ich von der Familie meiner Enkelin schon kannte. Anschließend sangen Anselm und ich der 5.Klasse unser Geburtstagslied, „was Gutes dir…“ vor. In der 8. Klasse kamen wir zufällig in den Musikunterricht und durften den Trommelübungen zuhören. Ich war sehr beeindruckt, wie gut die Schüler:innen verschiedene Rhythmen beherrschten.

Von allen Lehrer:innen wurde ich sehr herzlich und – wie es in Argentinien üblich ist – mit einem Wangenkuss begrüßt. An diesen schnell hingehauchten Kuss bei wirklich jeder Begegnung gewöhnte ich mich schnell. Im winzigen Lehrerzimmer – das auch Durchgangszimmer für Oberstufenschüler:innen ist, die in ihr Klassenzimmer müssen – hatte ich das Problem zu unterscheiden, wer Lehrer:in und wer Schüler:in ist. Das klärte sich dann durch den Wangenkuss, mit dem ich nur von den Lehrer:innen begrüßt wurde.
Zwei Tage später konnte ich noch bei dem Musiklehrer der Mittel-und Oberstufe hospitieren. Der Musikunterricht findet in den Klassenräumen der jeweiligen Klasse statt. Dafür müssen die Percussion Instrumente, das Keyboard und die Gitarren herumgeschleppt und alles immer wieder neu aufgebaut werden. Das benötigt viel Zeit! Was ich dann hörte und wie der Umgangston und die lockere Atmosphäre im Unterricht waren, hat mich sehr angesprochen. Von einem argentinischen Volkslied, das 9.–11. Klasse zusammen sangen, war ich so begeistert, dass ich den Musiklehrer bat, mir die Noten zu senden, damit ich es mit unseren Klassen auch singen kann. Ich warte noch…
Und dann wurde ich natürlich auch in die Konferenz eingeladen und konnte die große Spende unserer Schule mit einem Foto des Kollegiums überreichen. Dankbare, erleichterte Gesichter und viele „Gracias“- Ausrufe erfüllten den Raum und ich konnte spüren, wie wichtig unsere Unterstützung für diese Schule ist! Auch wenn das Außengelände fantastisch ist, das Schulhaus wirklich schön wirkt und ich überall erleben konnte, wie gut das vorwiegend junge Kollegium mit den Widrigkeiten des Platzmangels umgeht, haben doch die meisten Lehrer:innen ein großes Problem: sie verdienen nicht genug und müssen zum Teil noch einen zweiten Job annehmen. Außerdem stehen größere Reparaturarbeiten an, Gebäudeerweiterungen u.v.m. Ich hatte letztes Jahr in den Einblicken geschrieben, dass das Grundstück von einem Mann gekauft wurde, der der Waldorfschule sehr zugetan ist und auch viele Instandsetzungsarbeiten durchführen lässt und diese auch finanziell trägt. Das ist schon großartig, und trotzdem ist nicht genug Geld da, um den Lehrer:innen ein angemessenes Gehalt zahlen zu können. Die extrem hohe Inflation in Argentinien trägt natürlich auch zu diesem Missstand bei.
Zurück zur Konferenz! Über eine Stunde wurden mir Fragen gestellt über die Strukturen an unserer Schule, die Organisation der Selbstverwaltung, den Prozess der Aufnahme von Schüler:innen in die 1. Klasse, wie wir mit Inklusion umgehen …! Es hätte noch viele weitere Fragen gegeben, aber die für mich eingeplante Zeit war schon deutlich überschritten. Zum Dank für meinen Besuch und meine Bemühungen für ihre Schule, wurde mir ein wunderschöner, warmer Woll-Poncho überreicht. Außerdem werde ich noch kleine Videos aus den Unterrichten bekommen, die ich unseren Schüler:innen zeigen werde, um ihnen unsere „Partnerschule“ näher zu bringen. So hoffe ich sehr, dass ich – mithilfe meiner Kolleg:innen – unsere Schüler:innen motivieren kann, den WOW-Day an unserer Schule wieder aufzugreifen und mitzuhelfen, „La Semilla“ (bedeutet: der Samen) weiter gedeihen zu lassen.














































































