21.04.-30.06. Ausstellung „Kubamerika“

Kubamerika, Kunst verbindet zur Ausstellung 21.4.2026 – 30.6.2026

Was den Menschen der alten Generation in der Politik zurzeit nicht gelingt und uns nachdenklich machen sollte, ist den Künstlern der neuen Generation auf dem Gebiet der Kunst durchaus möglich.  So finden sich in dieser Ausstellung mehrere Künstler aus Kuba und Amerika zusammen. Schließlich bringen junge Menschen etwas in die Welt mit, was die Welt dringend braucht. In der Bildenden Kunst kann zudem das erscheinen, was vorher noch nicht vorstellbar war. Diese Ausstellung soll bemerkbar machen, wie Kunst international aus einer Quelle kommt.

Gabrielle J. Poteet (geb. 1999 in Chattanooga, Tennessee) wuchs in den Wäldern Tennessees auf, wo sie ihre erste Verbindung zur Natur knüpfte. Sie schloss 2022 ihr Studium an der University of Georgia mit einem Bachelor of Fine Arts (BFA) in Zeichnung und Malerei an der Lamar Dodd School of Art ab. Sie studierte bei ihrem Mentor Joseph E. Norman und erlernte die Kunst der Wandmalerei. Nach ihrem Abschluss baute Poteet sich ein Atelier in Spanien auf, bevor sie nach New York zog, um verschiedene Kunstgalerien zu leiten. Während ihres Aufenthalts in New York engagierte sie sich im Taubenschutz, arbeitete mit einem der renommiertesten Wandmalereiunternehmen der USA zusammen und stellte ihre Werke landesweit aus. Im Januar 2026, nach drei Jahren in New York, verließ Poteet die Vereinigten Staaten und lebt nun auf einem kleinen Ökobauernhof in Baden-Württemberg.

Als Galeristin und Kulturvermittlerin organisiert Zuleica Dreher Ruiz Kunstausstellungen u.a. in Mannheim, Konstanz etc.   So ermöglicht sie kubanischen Künstlern in Deutschland auszustellen. Es gibt eben viele, die mit der Zensur zu kämpfen haben. Auch die Ausreise ist zurzeit nicht leicht, weil es viele Sanktionen und weniger Kerosin gibt.

„Cimarrón“ wird dieser Bildauswahl zum programmatischen Leitmotiv: Kunst als Ausdruck von Unabhängigkeit, als Raum geistiger Freiheit und als Medium kritischer Reflexion gesellschaftlicher Prozesse.  Künstler beider Generationen sind so vertreten. Während etablierte Positionen auf langjährige Erfahrung und eine tiefe Verwurzelung in der kubanischen Kunsttradition zurückblicken, bringen jüngere Künstler neue Materialien, Perspektiven und Fragestellungen ein.

Oscar Rodríguez Lasseria (1950) Das Werk des kubanischen Künstlers öffnet Türen zu einer Welt, in der Traum, Mythos und Realität auf geheimnisvolle Weise verschmelzen…  Seine Kompositionen erschaffen Räume, in denen Figuren, Symbole und Landschaften wie Erinnerungen aus alten Geschichten erscheinen – flüchtig, rätselhaft….

Wer mag kann sich die Ausstellung: Im Labyrinth des Unsichtbaren von Oscar Rodríguez Lasseria im Wasserturm Konstanz ab 18.4. anschauen.

Osvaldo Rodríguez Petit (1950) Sein Werk bewegt sich zwischen Abstraktion und Figuration und ist geprägt von experimenteller Offenheit sowie einer reflektierten, bisweilen ironischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen. Es zeigt, wie sich persönliche und kollektive Erfahrungen in visuelle Formen übersetzen lassen.

Yurisan Velazco  (1985)  repräsentiert die jüngere Generation mit einer sensiblen, poetischen Bildsprache. In seiner Serie „Nostalgie – die kubanische Frau zwischen Freiheit und Natur“ wird die weibliche Figur zur Trägerin von Erinnerung und kultureller Identität.

Rafael Valero Lima (1984) In seiner Serie über die kubanische Frau integriert er Zeitungspapier als collagiertes Element in die Bildoberfläche.

Ich freue mich Euch diese Vielfalt präsentieren zu können. Der Termin der Finissage wird noch bekannt gegeben.

Axel Schliwa