Peronnik – Eindrücke vom Singspiel der 6. Klasse

Mit großer Freude hat die 6. Klasse im Oktober 2016 „Peronnik“ – ein kurzweiliges Singspiel für Kinder und Jugendliche im Stile der Zauberflöte Mozarts –  aufgeführt. Ein-, zwei-  und dreistimmige Chöre, Solostimmen und Sprechrollen wechselten sich mit eurythmischen Szenen und Tänzen ab.

 

 

Musik, Lieder und Texte stammen von dem Schweizer Musikpädagogen Heinz Bähler. Der Text basiert auf einem bretonischen Märchen aus dem Umkreis der Gralssage:                     Ein Junge, von allen belächelt, bricht auf, um Gefahren und Abenteuer zu bestehen und die schöne Königstochter zu gewinnen. Peronnik ist ein einfacher Junge. Heimatlos zieht er  von Dorf zu Dorf und bettelt auf den Bauernhöfen um Brot und Milch. Obgleich er nichts besitzt,  bewegt er sich dennoch fröhlich singend dahin. Ihm begegnet eines Tages ein Ritter, der von einer goldenen Schale und einer diamantenen Lanze erzählt, die Leben und Tod verleihen können. Schale und Speer seien vom bösen Zauberer Rogéar geraubt worden. Der alte und kranke König setzt Krone und Tochter aus zur Belohnung für denjenigen, der ihm den Schatz wiederbringt. Schon viele Ritter machten sich auf, um Schale und Lanze zu finden, doch keiner kehrte zurück.  Peronnik erkennt seine Aufgabe, er macht sich auf den Weg,  begegnet im Wald seltsamen Zauberwesen und muss verschiedene Prüfungen bestehen. Seine Furchtlosigkeit und die Ratschläge eines alten Mannes helfen ihm. Schließlich gelangt er zum Schloss des Zauberers, wo er die letzte und schwierigste Prüfung zu bestehen hat.

Text und Bilder von Manfred Knirck